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„Manchmal muss man die Augen schließen, um klarer zu sehen.“
Arabische Weisheit
Die Lichtmeditation
Die Lichtmeditation stammt aus dem Raja-Yoga nach Patanjali und ist kombiniert mit den 7 Grundkräften nach Paracelsus´ Heilslehre. Sie basiert auf der Vorstellung, dass wir alle im innersten Kern von Liebe, Weisheit und Kraft erfüllt sind. Durch das Besinnen auf dieses innere Licht und durch das gedankliche Aussenden stärken wir das Licht in uns selbst und in der Welt.
Die Lichtmeditation ist eine Meditation mit „Saatgedanken“. Es gibt eine schöne Zuordnung von sieben Themen und Farben zu je einem Wochentag. Dabei stimmen wir uns gedanklich bei geschlossenen Augen auf die jeweilige Eigenschaft bzw. Farbe ein und stellen uns dann vor, sie wie eine kleine Sonne in die Umwelt auszustrahlen.
Bei der Meditation sitzen wir auf Stühlen. Hilfsmittel sind nicht erforderlich, wenngleich eine Kerze ganz schön ist. Im Übrigen benötigen wir nur unsere Gedankenkraft, und zwar genau die Kraft, die sonst ins Gedankenkarussell geht! Bei der Lichtmeditation wird diese Kraft in neue, stärkende, konstruktive Bahnen gelenkt.
Wenn die Gedanken während der Übung abschweifen – was ganz normal ist – kommen wir einfach wieder zum Thema zurück. So wie Kinder laufen lernen: wenn sie siebenmal hinfallen, stehen sie achtmal auf. Oder wir sagen uns eher so ein bisschen spielerisch: „Ach ja, ich wollt ja meditieren!“
Die Lichtmeditation steht jedem interessierten Menschen offen. Spezielle Bedingungen für die Übung gibt es nicht, nur Empfehlungen aus alten Weisheitslehren zum leichteren Gelingen.
Wichtig: Ruhe im Denken ist nicht Voraussetzung, sondern Ziel der Übung!
Die Meditationsanleitung schicke ich (gegen Rückporto) gern zu.